Ich habe mich heute fast zehn Stunden lang quer durch die Viertel Namba und Dotonbori treiben lassen. Nicht umsonst gelten sie als die Vergnügungsviertel Osakas. Es gibt dort unglaublich viele Kleidungs-, Hobby-, Fast-Food- und Arcade-Läden, unzählige Restaurants – von allgemein bis völlig spezialisiert – und natürlich auch Hotels mitten im Geschehen.
Dabei bin ich auch an dem Café vorbeigekommen, in dem ich beim letzten Mal vor dem Regen geflüchtet bin. Diesmal habe ich allerdings gar nicht so viele Fotos gemacht, sondern den Tag einfach genossen und versucht, die Atmosphäre ein bisschen auf mich wirken zu lassen.




























Dotonbori im Ausnahmezustand
In Dotonbori war das Genießen allerdings etwas schwierig, denn dieser Bereich ist einfach komplett überlaufen. Langsam kann ich den Frust vieler Japaner wirklich nachvollziehen. Zum einen macht es absolut keinen Spaß, sich dort selbst durch die Menge zu kämpfen – und zum anderen ist es erschreckend, was sich manche Touristen herausnehmen. Überall hängen große Rauchverbotsschilder, und trotzdem stehen links und rechts Leute herum, blockieren die Wege und rauchen einfach weiter.
Teilweise sind die Shoppingstraßen so voll, wie man es nur von Konzerten oder dem Oktoberfest in München kennt. Wenn das hier täglich so aussieht … gute Nacht. Ich wäre da auch irgendwann genervt.
Reiseplanung & Kosten
Ich muss mich aktuell etwas zügeln – ich habe noch sechs Wochen vor mir, und keine Lust, mehr mitzuschleppen, als ohnehin schon nötig ist. Außerdem blutet mir jetzt schon das Herz, wenn ich an die Ausgaben der nächsten acht Tage denke: Allein die Fahrtkosten liegen laut meiner Planung bei rund 300 €, und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das mit einem Regionalpass günstiger geregelt bekommen könnte.
- Von Osaka [Kansai] nach Takamatsu [Shikoku]
- Von Takamatsu [Shikoku] nach Matsuyama [Shikoku]
- Von Matsuyama [Shikoku] nach Tottori [Chūgoku]
- Von Tottori [Chūgoku] zurück nach Osaka [Kansai]
- Und eine Woche später weiter nach Shizuoka [Chūbu]
- Mit Philipp mache ich einen Teil der Route später noch einmal: von Tokio, Yokohama, Kamakura und Enoshima [Kantō] nach Osaka, Kinosaki Onsen und Kyoto [Kansai], bevor es wieder zurück nach Tokio geht.
Japans Einteilung ist der deutschen gar nicht so unähnlich. Die Namen in Klammern – also Kansai, Chūbu usw. – bezeichnen die Regionen (vergleichbar mit unseren Bundesländern). Darunter folgen die Präfekturen, was man am ehesten mit unseren Bezirken oder Regierungsbezirken vergleichen könnte – zum Beispiel Unterfranken.
Hier habt ihr einfach nochmal die Karte:
