Mein zweiter Tag in Shizuoka – und ich habe mir noch mehr Aussteller und Künstler angesehen.Tatsächlich habe ich inzwischen mitbekommen, dass dieser „World Cup“ nicht nur zufällig so heißt:Ich habe einige Teilnehmer aus der Schweiz und Portugal getroffen, die hier ihre Shows aufführen.
Es ist zwar kein klassischer Wettkampf, aber Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt dürfen teilnehmen – manche auf gebuchten Bühnen, andere einfach auf den gesperrten Straßen, in Parks oder auf öffentlichen Plätzen.Gefühlt wird jeder freie Raum in der Stadt genutzt, um irgendwo eine Show zu zeigen – und das ist großartig.




















Am Vormittag bin ich eine Richtung gegangen, die ich bisher noch nicht eingeschlagen hatte – und musste kaum weit laufen, bis mir die ersten kunstvoll verzierten Gullideckel und Wandgemälde vor die Linse liefen.
Kurz darauf entdeckte ich eine Kunstausstellung eines lokalen Fotografen und schaute sie mir an. Wir kamen ins Gespräch – er erzählte mir von seiner Arbeit in Kanada und Hokkaido und teilte die Hintergrundgeschichten zu einigen seiner Bilder.
Wenn ihr mal reinschauen möchtet:
https://www.instagram.com/kei.ito_0814?igsh=MXZjeWo4OHFpanp3bg==








Mein eigentliches Tagesziel war einfach – einen tollen Tag haben.
Und das war nicht schwer: Überall zogen kleine Gruppen wie Paraden durch die Straßen, es gab Handwerksstände, Straßenbands und sogar eine Taiko-Trommeltruppe mit Flötenspielerin an einem Tempel.
Egal, wo man lang ging – überall gab es etwas Neues zu sehen.
Bei vielen Auftritten spielte Livemusik, und die ganze Stadt war gespickt mit Bühnen für die Künstler. Einige Auftritte wurden sogar von lokalen Fernsehsendern live übertragen, und es ist beeindruckend, wie diszipliniert und respektvoll das Publikum wird, sobald Kameras laufen.
Gegen 21 Uhr, als die meisten Stände und Bühnen eingepackt wurden, bin ich noch etwas durch die Stadt geschlendert und anschließend ins Badehaus meines Hotels gegangen.
Dort habe ich mich im warmen Pool aufgewärmt und später in der Lounge im 9. Stock auf eine Liege gelegt – im Bademantel, mit Blick über die Lichter der Stadt.Währenddessen bin ich meine Optionen für den nächsten Tag durchgegangen.Ein wunderbarer Tag, an dem ich Shizuoka von einer ganz anderen, lebendigen Seite erleben konnte.