









Heute habe ich den Großteil des Tages am Kawaguchi-ko-See verbracht.Dort findet vom 1. bis zum 30. November das Kawaguchi-ko Autumn Leaves Festival statt.





Besonders bekannt ist hier der sogenannte Maple Corridor – ein Kanal, der vom Norden zum Kawaguchi-ko führt und auf beiden Seiten mit Ahornbäumen gesäumt ist, die gerade jetzt in den schönsten Herbstfarben leuchten.
Hier ein link zu einer live cam die ist nur noch bis 30. November online: https://www.youtube.com/live/0ff4bJfz8b8?si=dXNkcDwhuIJv6rek










Leider hat sich Fuji-san heute nicht gezeigt, also blieb es bei Bildern vom Herbstlaub – aber die waren dafür umso schöner. Ich bin gemütlich durch die vielen Stände entlang der Straßen und Plätze geschlendert und habe mir alles angesehen.
Gestern am Koan Camping Ground hatte ich ja schon gut zugeschlagen – und heute wieder. Ich habe mir einen schönen Schal und ein paar Furoshiki gekauft. Das sind dekorative Tücher, in die man traditionell sein Bento einwickelt – sie werden aber auch als nachhaltige Geschenkverpackung verwendet.
Neben Furoshiki gibt es auch Tenugui, die meist rechteckig sind und etwa zwei- bis viermal länger sind als breit. Furoshiki dagegen sind quadratisch. Es ist faszinierend, wie vielseitig man sie einsetzen kann – als Tasche, Schal, Verpackung oder Deko.
Hier eine Seite mit tollen Anwendungsbeispielen und Faltanleitungen (teilweise sogar mit Videos):
https://www.eirakuya.jp/view/page/tenugui_en

Heute dürft ihr arbeiten und auf Links klicken
Fujiyama Onsen



Eigentlich wollte ich anschließend ins Fujiyama Onsen.Ich hatte mich vorher informiert – Tattoos sind erlaubt, solange sie mit hautfarbenen Pflastern abgedeckt werden.
Also hin, und gerade als ich an der Rezeption die Pflaster kaufen wollte, fragte man mich, wie groß mein Tattoo sei. Ich hab’s kurz gezeigt – und wurde prompt abgelehnt. Scheinbar sind Tattoos hier nur dann okay, wenn sie sich mit zwei Pflastern à ca. 10×10 cm abdecken lassen. In meinem Fall wären es eher fünf Pflaster gewesen. Tja.
Planänderung
Bevor ich planlos durch die Gegend fahre, bin ich einfach nebenan ins Jolly Pasta gegangen. Der Name ließ mich zuerst an ein Piratenrestaurant denken (wegen „Jolly Roger“, der Piratenflagge) – aber innen sah es eher aus wie ein Diner, mit griechischer Musik und einer Speisekarte aus japanischen Gerichten und sehr italienisch mit Pasta und Pizza.
Wobei … „Pizza“ ist hier wohl das falsche Wort – das waren eher komische Flammkuchen.
Jetzt sitze ich hier, esse, schreibe diesen Eintrag und denke mir: Ich fahr gleich zurück, plane den morgigen Tag – dann gibt’s morgen vielleicht nochmal einen schönen Grillabend, soll ja morgen schon werden. Vorbereitet bin ich auch denn ich hab ja noch einen Einweggrill und ne Menge Fleisch, Toast und Soßen im Kühlschrank
Ein ruhiger, schöner Tag – auch ohne Fuji in Sicht. 🍁