Tag 48 – Shibuya

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Wie schon die letzten Tage begann mein Tag früh mit einer heißen Dusche, Frühstück und ein bisschen Lesen. Gegen Mittag ging es dann los.

Von Ikebukuro nach Shibuya

Ich bin heute zu Fuß von Ikebukuro nach Shibuya gelaufen und habe hier und da angehalten, mir die Gegend angeschaut und in ein paar Klamottenläden reingeschaut. Auf der Suche nach etwas in meiner Größe – Fehlanzeige. Bei Secondhand-Läden brauche ich mir die Mühe mittlerweile gar nicht mehr machen.

Shibuya Sky – komplett ausgebucht

Am Shibuya Sky Building angekommen wollte ich eigentlich auf die Aussichtsplattform. Pech gehabt: Online-Tickets für den kompletten Tag ausverkauft. Ein kurzer Check ergab: Auch die nächsten zwei Wochen sind voll – nur ab und zu werden Tickets storniert. Man müsste also regelmäßig reinschauen, aber da eine Registrierung nötig ist, hatte ich dafür gerade keine Nerven.

Also bin ich einfach durch die 12 Stockwerke voller Shops geschlendert und habe dort sogar Knochenschall-Kopfhörer testen können und wilden anderen Kram. Die Kopfhörer hole ich mir definitiv noch in Deutschland.

Dort war ich auch in einem echt schicken Cafe und hab ein… Keine Ahnung Macha croissant Apple Custard Pie? mit einem herben gerösteten grünen Tee gehabt.

Shibuya Crossing & wo zur Hölle ist Hachiko

Auf der anderen Seite beim berühmten Shibuya Crossing ging es weiter. Leider war es so voll – und gleichzeitig wegen Bauarbeiten teilweise abgesperrt – dass ich Hachiko einfach nicht finden konnte.

Und auch hier muss man es einfach sagen: Manche Touristen sind der Bodensatz den keine Gesellschaft verdient hat. Da rennen Leute bei Grün auf die Shibuya Kreuzung und fangen an zu Filmen und stehen dabei allen im Weg und tun empört, wenn man ihnen durchs Bild läuft. Am liebsten würde ich anfangen Bud Spencer Respekt-Schellen auszuteilen.

Hands Shibuya – das Labyrinth-Kaufhaus

Dann ging es weiter zu Hands Shibuya. Ein riesiges Kaufhaus mit allem, was man sich vorstellen kann:

7 Stockwerke, mehrere verbundene Gebäude und ein Zickzack-Weg durch ⅓-Stockwerke rauf und runter. Hier nur A, B und C aber es ging noch bis G weiter. Und dort hatte ich Glück: Ich habe einige Artbooks von meiner Amazon-Liste für nicht mal 20 % des deutschen Preises gefunden. Direkt eingepackt!

Dazu Modellbausätze, personalisiertes Besteck, schönes Geschirr und sogar Kanaldeckel-Merchandise.

Auf nach Shinjuku

Nach einer kleinen Shoppingpause bin ich einfach weitergelaufen, durch beleuchtete Straßen, bis ich irgendwann in Shinjuku rausgekommen bin. Von dort ging es dann zurück. Abendessen gab’s vom Konbini, und der restliche Abend war ein richtig gutes Gespräch im Discord mit Christian, während er weiter seine Magic-Booster geöffnet hat.

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