Tag 51 – Waschtag und Treffen mit alten Bekannten

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Nach einer richtig kalten Nacht und einer ziemlich merkwürdigen Schlafposition habe ich mich heute früh erstmal für eine Stunde in die große Badewanne gelegt und wieder aufgewärmt.

In diesem Haus zieht es wirklich überall. Nach meiner „Wiederbelebung“ im warmen Wasser habe ich mich auf die Suche gemacht – und tatsächlich sechs leicht geöffnete Fenster entdeckt und geschlossen. Kein Wunder, dass es im Haus trotz 15 °C draußen gefühlt 5 °C kalt war. Die Wärme verschwindet nachts einfach komplett.

Nachdem ich dann alle Fenster gefunden und geschlossen hatte, habe ich erst einmal versucht, die ganze Bude aufzuwärmen.

In meinem Zimmer (Erdgeschoss) lief die Klimaanlage bei offener Tür auf 25 Grad, oben in der Küche und im Wohnzimmer ebenfalls. Als es endlich warm war, habe ich einmal kurz komplett durchgelüftet, damit die Feuchtigkeit rausgeht, und die Klima anschließend auf 16 Grad gestellt.

Also … vielleicht verstehe ich japanische Häuser nicht – oder meinen Mitbewohnern ist es einfach egal – aber sowas finde ich schon echt nachlässig.

Es hilft doch niemandem, wenn das Haus eiskalt ist und die Fenster sofort beschlagen, sobald es etwas warm wird. Und wenn die Wände genauso kalt sind, beschlagen die ja ebenso – Hallo Schimmel.

Naja zumindest konnte ich keinen finden, ich hab mal Küche, Wohnzimmer, mein Zimmer, Bad und Toilette genauer in Augenschein genommen … ich habe meinen Teil getan und dafür ordentlich Strom verbraucht. 😅

Nächster Punkt: Frühstück

Ich hatte mir ja gestern noch ein Bento mit Reis, Ei, Hühnchen und Edamame mitgenommen; ergänzt mit einer schönen Tasse Brokkolicremesuppe war das perfekt. Anschließend habe ich überlegt, was ich heute machen soll – aber irgendwie hatte ich absolut keine Lust, wieder durch die ganze Stadt zu rennen.

Da ich auch keine sauberen Shirts mehr hatte, bin ich erstmal in den nächsten Waschsalon. Dort habe während meine Wäsche grob eine Stunde gebraucht hat, einen kleinen Streifzug durch den nördlichen Teil von Tokiwadai unternommen. Danach ging es zurück und erstmal ab nach Ikebokuro. Dort hab ich mich kurzfristig für ein Besuch im Hareruya Tournament Center entschieden um ein paar Runden Magic zu spielen oder interessante Leute zu treffen.

In Takadanobaba ging es weiter zum Hareruya MTG Tournament Center, und dort habe ich zufällig Alex von den Philippinen wieder getroffen. Den hatte ich auch das letzte mal hier beim Prerelease Event gesehen.

Er war gerade für ein paar Freunde Karten kaufen und wartet selbst immer noch auf sein Commander’s Bundle – das war am ersten Tag sofort ausverkauft. Obwohl täglich hunderte neue Produkte ankommen, sind sie genauso schnell wieder weg, wie sie einsortiert werden. Und weil so viele Leute vorbestellt haben, bekommen eben die etwas, die genau in dem Moment dort sind.

Wir haben gemeinsam nach günstigen Karten gestöbert, etwas gequatscht und ich muss sagen: War ein richtig cooler Abend, auch wenn ich eigentlich zum Spielen gekommen war. Aber Alex spielt nur Standard – und in dieses Format steige ich wohl nicht mehr ein.

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