Heute stand nochmal Magic spielen auf dem Plan. Das letzte Mal war ja eher eine spontane Einladung, diesmal war es schon etwas länger geplant – mit ein paar Leuten aus der Hauke-Community. Entsprechend habe ich mich auch richtig darauf gefreut.
Diesmal waren neben Hauke, Stefan und Dani auch Vincent dabei, der vor zwei Tagen nicht konnte und dessen Platz ich damals eingenommen hatte. Dazu kamen noch die zwei aus der Community, die auch gerade zusammen im Urlaub unterwegs sind, dazu:
ein Mitglied bzw. Trainer von Eintracht Spandau sowie der ehemaliger Teamkoch der League-of-Legends-Mannschaft. Eine wirklich spannende Mischung.
Später ist noch ein weiterer Freund von Hauke in den Laden gekommen. Er hatte sich allerdings bereits für die drei aufeinanderfolgenden Pauper-Turniere angemeldet und konnte daher nicht bei uns in der Runde mitspielen. Der war heute richtig am husseln, denn hier funktionieren Turniere über Ladenguthaben als Gewinn.
Das System ist ziemlich interessant:
- 500 ¥ Teilnahmegebühr
- 1.000 ¥ Prämie bei 2 Siegen und 1 Niederlage
- 2.000 ¥ bei 3 Siegen
- 5.000 ¥ für den kompletten Champion
Zusätzlich bekommt man etwa alle 30 Minuten einen 100-¥-Ladengutschein.
Heißt: Nach drei halbwegs gut gespielten Turnieren kann man den Laden mit rund 3.000 ¥ Preisgeld und 900 ¥ Gutscheinen verlassen. Den Champion zu holen scheint aber wirklich schwierig, den nach Aussage hat jeder Laden seine Gruppe an absoluten Profis die fast jedes Turnier gewinnen.
Die Gutscheine sind allerdings nur am selben Tag gültig, man sollte sie also direkt einlösen. Es gibt aber keinen Mindestkaufpreis, das heißt: Gutscheine einfach gegen Karten tauschen ist völlig legitim.
Nach rund fünf Stunden Magic ging es gegen 17 Uhr weiter zum Asakusa-Schrein in der Nähe des Skytree.
















Ein Tipp von der Gruppe war:
-> Geh abends gegen 18 Uhr hin.
Dann sind etwa 90 % weniger Touristen unterwegs, die typischen Souvenir-Läden haben geschlossen, und man kann den Schrein wunderschön beleuchtet und ganz ohne Gedränge erleben.
















Der Tipp war Gold wert. Ich konnte richtig schöne Bilder vom Asakusa-Schrein machen.


Dort habe ich auch noch Kyle getroffen – wenn ich mich richtig erinnere aus Chicago. Wir haben zusammen Fotos gemacht, und ich habe ihm die Fotos mit den Wasserreflexionen gezeigt. Dabei kamen wir ins Gespräch und haben festgestellt, dass wir beide Laid-Back-Camp-Fans sind. Entsprechend haben wir uns noch eine Weile über Reiseziele rund um den Mount Fuji ausgetauscht.




Er ist danach zu seinen Freunden weitergezogen, ich habe mir noch etwas zum Abendessen besorgt und bin anschließend zurück in meine Unterkunft gegangen.